Spielausschuss

Zum Jahresanfang 2015 wurden - zur Überbrückung der Winterpause – wieder verschiedene Hallenpokale ausgespielt.

Bereits hier musste der traditionelle Oberliga-Hallenpokal wegen vieler Diskussionen bei den beteiligten Mannschaften abgesagt werden. Die übrigen Hallenpokalrunden wurden aber – wie in den Vorjahren – erfolgreich durchgeführt.

Als Sieger wurden ermittelt:    Ü 18 Hallenpokal       BSG Ideal LV

                                               Feuersozietät-Cup      BSG Viessmann

                                               Ulli-Lemke-Pokal        SG Sparkasse / IBM

                                               Max-Schröder-Pokal   BSG boeba Citi 68

Die Saison 2014/2015 im „Freien“ konnte termingemäß ausgespielt werden. Leider setzte sich für den Bereich der Oberliga-Mannschaften die bereits zur Hallenrunde entstandene Situation fort.

Durch einige notwendige Entscheidungen des Sportgerichts wurde der Wettbewerb sehr entscheidend beeinflusst. Dies hatte dann auch Auswirkungen auf den Ver.di-Pokal. Hier durften die eigentlich unterlegenen Halbfinalisten das Pokalfinale austragen.

In den übrigen Altersklassen wurde die Saison 2014 /2015 ordnungsgemäß zum Ende gebracht.

Schon im Vorfeld der Saisonvorbereitung 2015/2016 wurde mit dem Verband für Freizeitfußball (VFF) vereinbart, den Spielbetrieb der Kleinfeldmannschaften „zusammenzuführen“. Ab August 2015 wurde diese Aufgabe – durch gemeinsame Aktivitäten der Spielausschüsse beider Verbände – in Angriff genommen. Einhergehend mit der Bezeichnung der Spielklassen nach der für den BFV geltenden Klassifizierung:       Verbandsliga    -  Landesliga --  Bezirksliga

Für die beteiligten BSG’en ergaben sich dadurch nicht unerhebliche Veränderungen – aber auch neue Erfahrungen durch bisher  „unbekannte“ Vereine. Die ungewohnte Belastung durch „Sonntags-Spiele“ (im VFF durchaus üblich und normal) konnte durch entsprechende Einteilung der BSG-Mannschaften weitestgehend vermieden werden.

Nach nunmehr 4 Monaten Erfahrung mit dem gemeinsamen Spielbetrieb wurde in den Klassentagungen eine erste Wertung durch die beteiligten Vereine vorgenommen. Dort wurde fast einhellig festgestellt, dass die Umstellung zur Zufriedenheit aller Beteiligten verlaufen ist. Auswertungen der beiden Spielausschüsse stehen noch aus, der bisherige Verlauf lässt jedoch die Fortsetzung des gemeinsamen Spielbetriebes wahrscheinlich sein.

Der Spielausschuss bedankt sich auch für das Kalenderjahr 2015 beim Vorstand und den übrigen Ausschüssen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt auch der Mitarbeiterin der Geschäftsstelle, die den SpA immer mit Rat und Tat unterstützt hat.

Für den Spielausschuss

Christian Bäßler   Peter Gutthat

 

 

Schiedsrichterausschuss

Im Berichtsjahr 2015 konnten wir nur 1 neuen Schiedsrichter hinzugewinnen, und mussten allerdings 14 Abgänge verzeichnen, so dass wir am Ende des Jahres 2015 auf einen Bestand von 80 aktiven Schiedsrichtern kommen.

Im Berichtsjahr haben einige BSG´en die Leistungen von Schiedsrichtern beanstandet, denen wir mit gezielten Beobachtungen nachgegangen sind und wir zu einem anderen, positiven Ergebnis gekommen sind. Bei einer weiteren Prüfung haben wir festgestellt, dass es sich bei einigen Fällen auch um BSG´en handelt, die selbst keinen Schiedsrichter gemeldet haben.

Wir bitten deshalb im neuen Jahr verstärkt um Werbung neuer Schiedsrichter.

Für die Ansetzung von Schiedsrichtern zu den Spielen ist es uns jetzt gelungen, das DFB-Net benutzen zu können.

Im Sommer fand wieder eine Dampferfahrt statt, bei wunderschönem Wetter und toller Stimmung an Bord.

Am Skatabend nahmen im Dezember weniger Personen als im Vorjahr teil, dafür mehr am Frühstücksbruch. .  

An dieser Stelle gebührt Klaus Weiglein ein besonderer Dank, der alle Veranstaltungen mit Erfolg organisierte.

Die Lehrabende, die von den Kameraden Klaus Weiglein und Manfred Werner geleitet werden, wurden  680 mal besucht.
Für die Durchführung der Lehrgemeinschaft im Süden konnte eine neue Stätte gefunden werden. 
Die Sprechstunden des Schiedsrichterausschuss wurden auch 2015 nicht in Anspruch genommen.

Für 2016 sucht der Schiedsrichterausschuss nach wie vor kompetente Schiedsrichter, die als Beobachter tätig sein wollen.

Die Arbeit im Schiedsrichterausschuss verlief auch 2015 sehr harmonisch.

Die Zusammenarbeit mit allen anderen Gremien der VBF war angenehm und vertrauensvoll.

Für das Jahr 2016 wünscht der Schiedsrichterausschuss allen Sportfreunden im VBF Gesundheit und Erfolg.

 Für den Schiedsrichterausschuss:

Heinz-J. Geissler

 

 

Meldeausschuss

Zum Jahresende 2015 waren im Bereich des Verbandes für Betriebsfußball Berlin (VBF) 2695 aktive Mitglieder gemeldet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem moderaten Mitgliederrückgang von 4%.

Mit Schiedsrichtern und passiven Mitgliedern verfügen wir über 3323 Mitglieder.

Ich möchte mich auch in diesem Jahr bei allen BSG´en für die problemlos funktionierende Zusammenarbeit bedanken. Da fast alle Anträge auf Spielberechtigung vollständig übersendet wurden, konnte die Bearbeitungszeit bis zum Übersenden des Spielerpasses auf unter eine Woche gesenkt werden. Die Zusammenarbeit mit dem BFV, unserem Vorstand und den Ausschüssen verlief ohne Probleme. Einen besonderen Dank möchte ich an Frau Hoth richten, die insbesondere während meiner Abwesenheit Aufgaben des Meldeausschusses übernahm.

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass es noch BSG´en gibt, die zu den Spielen Kopien der Spielerpässe vorlegen. Deshalb möchte ich die betreffenden BSG´en erneut und ausdrücklich darauf hinweisen, dass laut Spiel- und Meldeordnung ORIGINALPÄSSE vorgelegt müssen und kopierte Spielerpässe nicht akzeptiert werden.


Bernd Kühne
Meldeausschuss

 

 

Rechtsausschuss

2015 war für den Rechtsausschuss kein leichtes Jahr, da auch der Betriebsfußball von Spielabbrüchen nicht verschont wurde. Aber auch diverse andere Unsportlichkeiten mussten verhandelt werden. Lange Spielsperren, hohe Geldstrafen sowie die Suspendierung einer BSG waren die Folge.
Sogar die Berliner Meisterschaft in der Oberliga wurde deshalb am grünen Tisch entschieden.
Zu bemerken ist, dass hier eine große Uneinsichtigkeit  der betroffenen Personen zu diesen extremen Strafen führte. Trotz  Weitergabe  von Spielsperren der  Doppelspielern an den BFV, nahmen einige Unberechtigt am BFV - Spielbetrieb teil. Hier muss es in Zukunft mit dem BFV eine bessere Abstimmung geben,  ohne  Unglaubwürdig zu erscheinen.

Ein besonderer Dank an meine Mitarbeiter,  sowie an Klaus Weiglein und Georg Wolf, die als neutrale Beobachter des SR - Ausschuss an allen Verhandlungen teilnahmen. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den anderen Ausschüssen verlief wie immer harmonisch, was auch in den Beiratssitzungen festzustellen war.

Zum Abschluss an Alle die Bitte, unseren Betriebsfußball als Hobby zu sehen und ihn zum Spaß zu betreiben.

Für das Jahr 2016 wünscht der Rechtsausschuss  allen Mitgliedern des VBF Gesundheit und viel Erfolg.

Norbert Michallik
Rechtsausschuss Obmann

 

 

Beschwerdeausschuss

Bei den im Berichtszeitraum behandelten Beschwerden ging es vornehmlich um beleidigende Äußerungen gegen Spieler und Schiedsrichter sowie daraus resultierende Angriffe gegen die Vorgenannten.

Es gibt immer wieder Spiele, in denen Spieler untereinander Schimpfwörter oder andere beleidigende Äußerungen austauschen. Zu meinen, das könne gänzlich unterbunden werden, ist realitätsfremd. Grundsätzlich verpuffen diese verbalen Attacken. Nicht hinzunehmen ist jedoch, wenn ein Spieler handgreiflich wird, weil er der Auffassung ist, die getätigte Äußerung verletze seine „Ehre“.

Für das Strafmaß ist es erforderlich, dass der Schiedsrichter die ihm geltenden Sprüche und Beleidigungen genau dokumentiert, denn allgemeine Darlegungen, wie, „er hat mich mehrmals beleidigt u.ä.“, können keiner Wertung unterzogen werden.

Es sollte nicht vergessen werden, dass es sich bei uns von Verbands- bis Bezirksliga um Betriebsfußball handelt, also Sieg oder Niederlage nicht über die Existenz des Einzelnen entscheidet, wohl aber die einem Spieler oder Schiedsrichter durch eine Übermotivation bzw. vermeintliche Fehlentscheidung zugefügte Verletzung.

Spätestens nach einem Spiel sollten persönliche und sportliche Streitigkeiten, wenn auch nicht vergessen, wohl aber in den Hintergrund treten, um trotz aller Differenzen das Spielfeld in gemeinsamen Wertschätzung zu verlassen.

Rudi Köppen
Obmann des BA