SCHIEDSRICHTERAUSSCHUSS

Im Berichtsjahr 2016 konnten wir 8 neue Schiedsrichter hinzugewinnen, mussten allerdings 4 Abgänge verzeichnen, so dass wir am Ende des Jahres 2016 auf einen Bestand von 84 aktiven Schiedsrichtern kommen.
Dem stehen 114 spielende Mannschaften gegenüber.
Es haben immer noch eine Vielzahl von BSG’en keinen SR gemeldet!
Auch 2016 haben einige BSG’en die Leistungen von Schiedsrichtern beanstandet, denen wir mit gezielten Beobachtungen nachgegangen sind. Die Ergebnisse bestätigten die Klagen nicht.
Für die Ansetzungen über das DFB-Net haben alle Schiedsrichter bis auf eine Ausnahme alle eine E-Mail Anschrift.
Im März fand wieder eine Vollversammlung der Schiedsrichter statt, in der der gesamte Ausschuss wiedergewählt wurde.
Am Skatabend nahmen im Dezember wieder weniger Personen als im Vorjahr teil, dafür mehr am Frühstücksbruch. .
An dieser Stelle gebührt Klaus Weiglein ein besonderer Dank, der alle Veranstaltungen mit Erfolg organisierte.
Die Lehrabende, die von den Kameraden Klaus Weiglein und Manfred Werner geleitet werden, wurden 671 mal besucht.

Für 2017 sucht der Schiedsrichterausschuss nach wie vor kompetente Schiedsrichter, die als Beobachter tätig sein wollen, zumal aus Altersgründen erneut Kameraden aufgehört haben.

Die Arbeit im Schiedsrichterausschuss verlief auch 2016 sehr harmonisch.
Die Zusammenarbeit mit allen anderen Gremien des VBF war angenehm und vertrauensvoll.
Für das Jahr 2017 wünscht der Schiedsrichterausschuss allen Sportfreunden im VBF Gesundheit und Erfolg.

Für den Schiedsrichterausschuss
Heinz-J. Geissler

 

MELDEAUSSCHUSS

Zum Jahresende 2016 waren im Bereich des Verbandes für Betriebsfußball Berlin (VBF) 2539      aktive Mitglieder gemeldet. Dies entsprach einem Mitgliederrückgang von    ca. 6  % gegenüber dem Vorjahr .Inklusive Schiedsrichtern und passiven Mitgliedern verfügen wir Anfang 2017 über  3121   Mitglieder.
Als wichtige Neuerung wurde  eine zweiter Termin (31.1.) festgelegt, bis zu dem Spieler ohne Sperre zu einer anderen BSG wechseln können, sofern die Erlaubnis der bisherigen BSG vorliegt.
Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Fußball-Verband (BFV), unserem Vorstand und allen Ausschüssen verlief weiterhin ohne Probleme.Leider hat sich trotz intensiver Ansprache immer noch niemand gefunden, der bereit wäre, mir im Meldeausschuss zur Seite zu stehen. Deshalb gilt mein Dank Frau Hoth, die mich bei der Erledigung der Aufgaben des Meldeausschusses unterstützte.

Bernd Kühne (Meldeausschuss)

 

 

BESCHWERDEAUSSCHUSS

Im Berichtsjahr sind beim Ausschuss 2 Beschwerden eingegangen. Die Gründe für die Einlegung einer Beschwerde sind in § 21 RO (Rechtsordnung) geregelt. Daraus ergibt sich, dass ein Rechtsmittel, anders als in der ordentlichen Gerichtsbarkeit, nicht allein deswegen eingelegt werden kann, wenn die ausgesprochene Strafe vermeintlich zu hoch ausgefallen ist.

In den vergangenen Jahren war immer wieder zu beobachten, dass nach Auffassung des Beschwerdeführers der Beschwerdeausschuss auch über das Strafmaß zu entscheiden hat, wenn keine, schon dem Rechtsausschuss bekannten, neuen Tatsachen dargelegt oder Beweise erbracht wurden. Wie oben ausgeführt ist das Strafmaß für sich genommen kein Beschwerdegrund.

Im zweiten Fall wurde der Beweis durch den gefoulten Spieler erbracht, dass die vom Schiedsrichter geahndete Tätlichkeit tatsächlich nicht erfolgt ist. In die vom Rechtsausschuss ausgesprochene Spielsperre floss jedoch die verbalen Attacken des Beschuldigten gegen den Schiedsrichter ein. Die im Sonderbericht angesprochenen Beleidigungen will der Spieler so nicht ausgesprochen haben. Anstelle eines Bedauerns, sich möglicherweise im Ton vergriffen zu haben, wurde die Haltung den Ausschussmitgliedern gegenüber immer aggressiver und endete in Beleidigungen, die hier nicht näher aufgeführt werden. Das Auftreten ließ keine andere Schlussfolgerung zu, als dass die vom Schiedsrichter gemachten Angaben den Tatsachen entsprachen. Die Ausfälle des Betroffenen waren ein Spiegelbild seines Benehmens vor dem Rechtsausschuss.

Jeder zu einer Geldstrafe oder Spielsperre verurteilte Spieler will mit der Einlegung der Beschwerde eine für ihn günstigere Strafe oder deren Aufhebung erreichen. Voraussetzung hierfür ist eine sachliche Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden Tatbestand. Der Beschwerdeausschuss ist in der Vergangenheit nicht immer den Bewertungen des Rechtsausschusses gefolgt und wird es auch künftig tun.

Abschließend appelliere ich an die Spieler, dem Schiedsrichter mit Respekt zu begegnen und nicht jede vermeintlich falsche Entscheidung zu kommentieren. Das sich tätliche Attacken ausschließen bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Es ist nicht hinnehmbar, wenn in unteren Bereichen, und hierzu zähle ich auch den Betriebssport, die Schiedsrichter sich immer wieder bedroht fühlen.

Rudi Köppen

Obmann des BA