Nach langer schwerer Krankheit ist am vergangenen Samstag Max „Maxe“ Schröder im Alter von 80 Jahren verstorben.

Max Schröder widmete einen großen Teil seines Lebens dem Berliner Betriebsfußball.
Besonders am Herzen lag ihm dabei natürlich seine BSG BfA (heute DRV Bund), der er am 1.11.1961 beitrat.
Nach seiner Zeit als aktiver Fußballer engagierte er sich im Vorstand der BfA-Fußballabteilung, deren 1. Vorsitzender er über viele Jahre war.
Dabei zog es ihn aber auch in die Verbandsarbeit, die er mit seinem ersten Engagement im Vorstand der "Fachvereinigung Fußball" im Jahr 1973 begann.
Neben seinen Tätigkeiten im Beschwerde- und im Spielausschuss bleiben vor allem seine Jahre als Schatzmeister der „FVF“ von 1996 bis 2007 in Erinnerung, in denen er immer für eine volle Kasse sorgte „ohne auch nur einmal die Beiträge erhöht zu haben“, was er mit Stolz seinen Nachfolgern im Amt gern mit auf den Weg gab.
Auch als Schiedsrichter war er viele Jahre auf den Fußballplätzen der Stadt unterwegs und wusste davon die eine oder andere lustige Anekdote zu berichten.
Für seine langjährigen Verdienste wurde Max Schröder 1997 von seiner BSG und 2007 vom VBF zum Ehrenmitglied ernannt. Aber streitbar wie er stets war, kündigte er die Ehrenmitgliedschaft beim VBF im Jahr 2009 wieder auf.
Seit der Saison 2012 wird ihm zu Ehren der Max-Schröder Hallenpokal (Ü50) ausgetragen, zu dem er es sich aber nicht nehmen ließ, jedes Jahr die Siegerpokale und Sachpreise zu stiften.

Aufgrund seiner Hingabe und seines Engagements sind wir ihm alle zu großem Dank verpflichtet. Er wird uns immer in guter Erinnerung bleiben.

Seinen Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Der Vorstand


Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 4. August 2017 um 12.00 Uhr auf dem städtischen Friedhof, Hamburger Straße, 14641 Nauen, statt.